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15. Beweislage bzw. Vorhersagen

15.1.  Die Beweisführung für den oben genannten Lösungsansatz ist schwierig. Dies resultiert daraus, dass man die Welt aus 2 verschiedenen Bezugssystemen betrachten muss und hierbei die Daten ohne die Verzerrungen aus den unterschiedlichen Raumdichten vergleichen muss.

15.2.  Das dies nicht so einfach zu realisieren ist, wird der zur Zeit vorbereitete Versuch zur Messung der Raumwellen / Gravitationswellen im Weltraum mit Hilfe von 3 Satelliten zeigen. Hierbei sollen die von Großereignissen im Universum, wie die Vereinigung von 2 Neutronensternen oder von Schwarzen Löchern, abgestrahlten Gravitationswellen gemessen werden. Die Entfernungsmessung und Datenübertragung erfolgt hierbei über elektromagnetische Wellen. Diese werden durch die zu messenden Gravitationswellen in ihrer Laufgeschwindigkeit abgebremst oder beschleunigt und zwar genauso, wie sich der Raum dehnt bzw. verdichtet. Somit ist nach diesem hier vorgestellten Lösungsansatz eine Messung der Gravitationswellen durch diesen Versuchsaufbau (Interferometer) nicht möglich. Der Versuch wird ergebnislos enden. Entsprechende Versuche wurden seit ca. 2005 auf der Erde durchgeführt. Bisher konnte, in Übereinstimmung mit der Raumwellentheorie, keine Gravitationswelle gemessen werden.

Anmerkung:

Es ist nicht ganz einzusehen, warum man als erstes die Gravitationswellen weit entfernter Sternexplosionen oder -kollisionen messen will. Sollte die Gravitationswellenmessung mit diesen Versuchsaufbau möglich sein, so sollte man doch die Gravitationswellen des Mondes damit messen können. Unser Planet wird jeden Tag durch seine Raumverschiebungen so durchgeknetet, dass die Ozeane auf der Erdoberfläche wie Kaffee in einem Pappbecher hin- und herschwappen. Die Folge dieser Gravitationswellen kann man als Ebbe und Flut an den Küsten der Kontinente beobachten.

15.3.  Wie eingangs erwähnt, gibt es bei der Laufzeitmessung des Lichtes in Abhängigkeit von der gewählten Uhr (Atomuhr oder Pulsar) unterschiedliche Messergebnisse. Hierfür gibt es aus Sicht des Autors nur eine befriedigende Antwort. Nicht die Zeit vergeht in der Nähe von Masseansammlungen langsamer sondern die Laufgeschwindigkeiten aller Raumwellen, so auch des Lichtes, wird reduziert. Bisher waren alle Zeitmesseinrichtungen bei der Messung der Lichtgeschwindigkeit innerhalb des selben Raumgefüges, in welchem auch die Laufzeit des Lichtes gemessen wurde. Eine Atomuhr funktioniert vom Grundprinzip nicht viel anders als eine Einsteinsche Lichtuhr. Der Pulsschlag eines Atoms ist abhängig von der umgebenden Raumdichte. Eine Atomuhr geht auf einem massereichen Stern langsamer als auf der Erde. Misst man dahingegen die Lichtgeschwindigkeit mit einer Uhr außerhalb des Systems, z.B. eines Pulsars, kommt man zu einer variablen Lichtgeschwindigkeit. Alles andere würde entweder zu einer Veränderung der Taktfrequenz von Pulsaren in Abhängigkeit vom Standpunkt oder zu 2 verschiedenen Zeiten innerhalb eines Systems führen (siehe Erläuterungen in der Einleitung)

15.4.  Das die Vakuumlichtgeschwindigkeit auch im All nicht konstant ist, wurde durch die Flugparameter der beiden Raumsonden Pioneer 10+11 bestätigt. Im Anschluss an diese Ausarbeitung folgt eine ausführliche Erläuterung dieser Aussage.

15.5.  Neutrinos können ungehindert große Körper, wie zum Beispiel die Erde durchdringen. Nur wenige von ihnen kollidieren mit den Atomen des Erdkörpers. Das irgendwelche Körper einen ungehinderten Weg durch so eine riesige Zahl von Atomen finden kann, ist schwer vorstellbar. Selbst wenn die Neutrinos noch so klein sein sollten, in so großer Zahl können sie nicht ungehindert durch die Erde dringen. Vielmehr müssten doch die Neutrinos ständig mit den Atomen kollidieren.

Sollten die Elemente unserer Welt jedoch aus Raumwellen bestehen, wäre die Durchdringung der Erdraumwellen durch andere Neutrinowellen mühelos möglich. Hierbei würden die Raumwellen der Neutrinos wahrscheinlich auf die Raumwellen der Erdmaterie kurzfristig aufmoduliert.

15.6. Sollte es zutreffen, dass die Raumwellen der Neutrinos kurzfristig auf die Raumwellen der Erdmaterie aufmoduliert werden, so sollten die Neutrinowellen hierbei gestreut werden. Bei der Aufnahme der Neutrinowellen befinden sich ja die Raumwellen der Erdmaterie an einem anderen Ort, als bei der anschließenden Abgabe der Neutrinos. Raumwellen sind ständig in Bewegung. Die Herkunftsrichtung von Neutrinos, welche eine große Masse passiert haben, dürfte also nicht mehr klar erkennbar sein. Im Dezember 2010 wurde ein riesiges Neutrinosteleskop in der Arktis eingeweiht (Ice Cub). Man darf gespannt sein, ob diese Vorhersage der Raumwellentheorie zutrifft.

15.7.    Die Vorhersage der Raumwellentheorie vom 22.05.2004, dass es in unserer unmittelbaren Umgebung Quasare geben muss, wurde laut einer Pressemeldung vom 10.01.2005 unter http://ucsdnews.ucsd.edu/newsrel/science/mcquasar.asp bestätigt. Bisher ging man davon aus, dass sich Quasare nur am Rande unseres Universums befinden. Somit wurde ein wichtiger Beweis der Urknalltheorie widerlegt (siehe Fragen zum Urknall).

15.8.    Es gibt nach der Standardtheorie ein Masseproblem bei der Berechnung der Bahngeschwindigkeiten von Sternen in den äußeren Randbereichen von Spiralgalaxien. Im Buch von Stephen Hawking "Das Universum in der Nussschale" (ISBN 3-423-33090-2) steht auf der Seite 194 hierzu der nachfolgende Text: (Zitat Anfang) "Verschiedene kosmologische Beobachtungen legen nachdrücklich nahe, dass es sehr viel mehr Materie in unserer Milchstraße und in anderen Galaxien geben muss, als wir sehen. Am überzeugendsten ist die Beobachtung, dass die Sterne in den äußeren Regionen von Spiralgalaxien wie der unsrigen viel zu schnell kreisen, um von der Gravitationsanziehung der für uns sichtbaren Sterne in ihren Bahnen gehalten werden zu können. Wie wir seit den siebziger Jahren wissen, gibt es ein Missverhältnis zwischen den beobachteten Rotationsgeschwindigkeiten der Sterne in den äußeren Regionen von Spiralgalaxien und den Bahngeschwindigkeiten, die wir nach den Newtonschen Gesetzen von der Verteilung der sichtbaren Sterne in der Galaxie erwarten würden. Dies Diskrepanz lässt darauf schließen, dass es noch sehr viel mehr Materie in den äußeren Bereichen der Spiralgalaxien geben muss." Zitat Ende)

            Im Diskussionsforum zur Raumwellentheorie hatte Wolfgang Hörenz am 15.06.2004 auf folgenden Sachverhalt hingewiesen: (Zitat Anfang) "Um die Bewegungen der Sterne in den Spiralarmen der Galaxien mit Newtons Gravitationsgesetzen zu erklären, müsste sich die dunkle Materie in den äußeren Spiralarmen befinden und im weiteren Umfeld ( evt. kleinere Zwerggalaxien ). Das tut sie auch, weil (nach Raumwellentheorie - A.d.R.) dass die Gebiete sind, wo die Gravitation nicht so stark ist und die Quantenfluktuation die besten Bedingungen zur Materiebildung vorfindet." (Zitat Ende) Führt man diesen Gedanken weiter, so erhält man interessante Einblicke in die uns umgebende Welt.

             Zunächst jedoch noch eine kurze Erläuterung, weshalb die Randgebiete von Galaxien am besten zur Materiebildung geeignet sind. Im Zentrum der Galaxien ist durch die hohe Massenansammlung der Raum zwischen den Sternen sehr stark gedehnt. Als Folge dessen, sollte das ständige Wabbern im Raumgefüge nur sehr gering ausgeprägt sein. Die spontanen Raumdichteschwankungen (nachfolgend Quantenfluktuationen genannt) sind dort also relativ klein. Außerhalb der Galaxien ist der Raum sehr entspannt und es könnten sehr viele Quantenfluktuationen auftreten. Nur leider fehlt hier der äußere Anstoß. Es gibt zu wenige Kristallisationspunkte im Raumgefüge. Die paar Photonen die dort durcheilen, bringen den Raum nicht allzu sehr in Wallungen. Im Randbereich einer Galaxie sind die Bedingungen dagegen optimal. Der Raum ist relativ entspannt und es gibt viele Elementarteilchen, welche den Raum durcheinanderwirbeln. Die Quantenfluktuationen sind also in diesen Bereichen am stärksten ausgeprägt. Nun entsteht aber nicht aus jeder Fluktuation ein neues Materieteilchen. Aber auch wenn sich der Raum nur etwas zusammenzieht, ohne hierbei eine stabile Raumspirale auszubilden, so dehnt er trotzdem das umgebende Raumgefüge. Seit Einstein wissen wir, dass eine Raumdehnung immer ein Gravitationspotential ist. Dies bedeutet, dass es allein durch die starke Quantenfluktuation in diesen Raumbereichen zu einer Gravitationserhöhung kommen muss.

            Es gibt also in den Randbereich von Galaxien mehr Gravitation, als es die sichtbare Materie generieren sollte. Durch die dort stärkeren Quantenfluktuationen bildet sich ein zusätzliches Gravitationspotenzial. Wir können aber nur die herkömmlichen Elementarteilchen sehen. Die Quantenfluktuationen kann man mit direkten Mitteln in diesen Bereichen nicht beobachten. Es sind also keine Elementarteilchen, sprich Materieteilchen im herkömmlichen Sinne, zu sehen. Trotzdem führt diese dunkle Materie zur Erhöhung der Masse im Randbereich der Galaxien. Die beobachteten Diskrepanzen bei den Bahndaten der äußeren Sterne einer Spiralgalaxie sind laut Raumwellentheorie zwangsläufig zu erwarten. Die Quantenfluktuationen führen zur Masseerhöhung eines Systems.

            Es ist also nicht wahr, wenn immer wieder behauptet wird (Stand 2010), dass zurzeit niemand eine Vorstellung davon hat, aus was die Dunkle Materie bestehen könnte. Nach dieser Raumwellentheorie ist die Dunkle Materie der Quantenschaum, welcher zwischen den Elementarteilchen existiert. Es sind winzige Verwellungen des Raumgefüges. Diese führen zu einer Verdichtung und Verdünnung des Raums und bringen somit einen Beitrag zur Gravitation. Diese Verwellungen des Raums schaffen es jedoch nicht, stabile Raumspiralen, sprich Elementarteilchen, auszubilden und sind daher mit herkömmlichen Methoden nicht sichtbar.

             Diese Beobachtungen haben wiederum weitreichende Folgen für die später in dieser Abhandlung beschriebenen Vorgänge zur Supraleitung. Diese Phänomen wird demnach dadurch hervorgerufen, dass die Quantenfluktuationen durch die Straffung des Raumgefüges zwischen den Elementarteilchen gänzlich zum Erliegen kommen. Wie die Bahnbewegungen der Sterne zeigen, ist der Stärke dieser Raumdichteschwankungen tatsächlich von der lokalen Raumdichte abhängig.

             Auch nach der Standardtheorie erzeugt die Quantenfluktuation Energie. Diese Energie kann, wie bereits gesagt, in einer Vakuumkammer experimentell gemessen werden (Casimir-Effekt). Energie ist bekanntlich gleichzusetzen mit Masse und jede Masse erzeugt auch zwangsläufig Gravitation. Die Standardtheorie hat aber ein Problem. Es gibt theoretisch keine bevorzugte Wellenlänge für diese Quantenfluktuationen. Alle Wellenlängen sind mit der gleichen Wahrscheinlichkeit möglich. Dies führt dazu, dass unendlich viele Quantenteilchen mit einem insgesamt unendlichen Gravitationspotential in einer Vakuumkammer vorkommen müssen. D.h., die Masse des Vakuums müsste theoretisch unendlich groß sein. Ist sie aber nicht.

            Um diesen Konflikt zu vermeiden, wurde der Spin der Elementarteilchen eingeführt. Demnach hat jedes Teilchen einen identischen Partner mit exakt der gegenteiligen Energiemenge. Diese Teilchen konnten bisher jedoch nicht nachgewiesen werden. Somit bleibt das alles reine Theorie und ist experimentell nicht belegt. Hinzu kommt, dass es Teilchen mit einem Spin von 2 gibt. Dies bedeutet, dass man dieses Teilchen 2 mal um 360 Grad drehen muss, bevor es wieder so aussieht, wie vor der ersten Rotationen. Wie man sich so etwas praktisch vorstellen soll, kann niemand sagen. Diese Teilchen sind also nicht symmetrisch sondern supersymmetrisch. Was wiederum die Forderungen nach weiteren Raumdimensionen generiert. Es wird also immer komplizierter. Eine "böse Tat" hat also die nächste "böse Tat" zur Folge.

            Die Raumwellentheorie eröffnet da einen ganz anderen Lösungsansatz. Die Größe der Raumdichteschwankungen ist durch die dadurch verursachte Erhöhungen der Raumdehnung begrenzt. Erhöht sich die Quantenfluktuation in einem Raumgefüge, so wird der umgebende Raum gestrafft. Als Folge dessen verringert sich die Größe weiterer Dichteschwankungen. Die Masse des Vakuums begrenzt sich also auf natürliche Weise und kann somit niemals unendlich werden.

15.9.    Im August 2012 erschien auf http://www.weltderphysik.de/gebiet/teilchen/news/2012/beeinflusst-die-sonne-radioaktive-zerfaelle/ ein Artikel, zur Häufigkeit des radioaktive Zerfalls der Chlor-Isotope. Diese Zerfallsrate ist demnach vom Abstand Erde-Sonne abhängig und damit jahreszeitlichen Schwankungen unterworfen ist. Auch gibt es Indizien dafür, dass die Zerfallsrate von der Sonnenaktivität beeinflusst werden könnte. Dies kann man im Rahmen der Raumwellentheorie gut erklären. Hierzu die nachfolgende Argumentationskette:

            Der radioaktive Zerfall eines Atoms kann über den Beta-Zerfall erfolgen. Dabei wandelt sich ein Neutron in ein Proton (oder umgekehrt) um. Dies geschieht über den Zwischenschritt der Bildung eines W-Bosons. Hierbei gilt:
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/W-Boson - Zitat Anfang: „Die ungleich höhere Masse des W-Bosons gegenüber seinen Zerfallsprodukten wird dabei vorübergehend aus dem Vakuum bezogen, in das diese nach seinem Zerfall wieder verschwinden (siehe Vakuumfluktuation).“ Zitat Ende

            Oder anders ausgedrückt: Der Zerfall kann nur stattfinden, wenn das W-Boson Energie bzw. Masse aus dem Vakuum beziehen kann. Dies hat zur Folge, dass die Zerfallsrate um so höher sein müsste, je stärker die Vakuumfluktuationen in der Umgebung sind.
Laut meiner Raumwellentheorie ist Materie nichts anderes als eine Verdichtung des Raumgefüges. Elementarteilchen sind nichts anderes als Druckwellen des Raums. Es ist daher nicht verwunderlich, dass man die Elementarteilchen am besten mit Wellenfunktionen beschreiben kann. Wobei nicht jede Druckschwankung eine stabile Raumwelle ausbildet. Diese nicht stabilen Raumwellen zerfallen sofort wieder bzw. laufen auseinander. Jedoch wird auch durch diese instabilen Wellen der Raum verdichtet und der angrenzende Raum gedehnt. Eine Raumdehnung ist laut Einstein die Ursache der Gravitation. Somit haben auch nicht stabile Raumwellen einen Anteil am lokalen Gravitationspotential. Das Gravitationspotential der instabilen Raumwellen, sprich der Vakuum-Energie bzw. des Quantenschaums, ist die Ursache für das Gravitationspotentials der Dunklen Materie. Vakuum-Energie ist demnach die gesuchte Dunkle Materie.

            Nähert sich die Erde der Sonne an, bzw. erhöht sich die Sonnenaktivität, so eilen mehr stabile Raumwellen, sprich Elementarteilchen, durch den Raumbereich der Erde und verwirbeln diesen. In Folge dessen gibt es mehr instabile Raumwellen bzw. Vakuum-Fluktuationen. Und um so mehr Vakuum-Fluktuationen vorhanden sind, um so größer ist die Vakuum-Energie und um so häufiger sind die Beta-Zerfälle der Atome bei uns auf der Erde. Und genau dies wurde gemessen. Durch die erhöhte Sonnennähe bzw. Strahlenintensität vergrößert sich die Menge der Vakuum-Energie und die radioaktiven Zerfallsraten erhöhen sich. Gleiches gilt bei Strahlenausbrüche auf der Sonne. Auch diese erhöhen die Vakuum-Energie und somit die Zerfallsraten.

15.10.    Zusätzliche Indizien sowie ausführlichere Erläuterungen finden Sie auf den Seiten weitere Beweise.

 

16. Zusammenfassung

16.1. Materie besteht vollständig aus spiralförmig aufgewickelten Raum. Elementarteilchen sind Raumwellen. Sämtliche Materiearten sind somit eine Daseinsform des allgegenwärtigen Raums. Eine Energieübergabe ist gleichzusetzen mit der Übergabe von Raumteilen von einer Raumspirale auf eine andere Raumspirale. Die Frage, woraus Materie  bzw. Energie besteht, kann also eindeutig beantwortet werden, aus Raum. Daraus resultiert der Wellen-Teilchen-Charakter aller Materiearten.

            Dadurch, dass Materie aufgewickelter Raum ist, wurde der umgebende Raum gedehnt. (In der Relativitätstheorie sagt man hierzu gekrümmt.) Laut Einstein ist die Raumdehnung die Ursache der Gravitation. Die Gravitation ist also das Gegenstück der Materie. Beide bedingen sich gegeneinander. Es gibt keine Materie ohne Gravitation. Gravitation ist im eigentlichen Sinne Antimaterie. Die Energiebilanz ist demzufolge bei der Materieentstehung ausgeglichen. Wie die Bildung von Elementarteilchen im absoluten Vakuum (Vakuumenergie) zeigt, ist ein Urknall zur Materieentstehung nicht erforderlich.

            Auf Grund dieser Ausgangsüberlegungen können die unterschiedlichsten Probleme der modernen Physik erklärt bzw. neu interpretiert werden. Hierzu zählt unter anderem die Rotverschiebung des Universums, der Atomaufbau, die Struktur der Elementarteilchen und der Baryonen, die Supraleitung, das Bose-Einstein-Kondensat, das klassische Doppelspaltexperiment und vieles mehr.

16.2   Die Raumwellentheorie schließt aber einen Urknall nicht völlig aus. Sollte er stattgefunden haben, so hat sich unser Universum am Anfang zusammengezogen wobei partiell Materie entstand, welche sich immer weiter verdichtete. Hierdurch kam es zu einer starken Dehnung des umgebenden Raumgefüges, bis es letztendlich zur Umkehrung des Prozesses kam und sich das Universum wieder entspannt. Demnach ist nicht der Urknall der Anfang des Universums sondern ein möglicher Scheitelpunkt. Durch die andauernde Expansion strebt die Natur wieder ihrem Ausgangspunkt an und kann diesen durchschwingen. Die Zeitspanne für die Kontraktion sowie für die Expansion sollte annähernd gleich sein.

16.3.  Nicht nur die Summe der Energie eines Systems muss gemäß Energieerhaltungssatz gleich Null sein, sondern auch die Summe des Organisationsgrades der Materie. Bei der Entstehung des Universums nahm der Organisationsgrad der Materie bis zum Zeitpunkt des (Ur)-Knalls stetig zu, um bei der anschließenden Expansion sich wieder zu verringern.  

16.4. Im Rahmen der Raumwellentheorie ist jedoch zur Materieentstehung kein Urknall erforderlich. Die Rotverschiebung kann durch die "Verdunstung" der Photonen erklärt werden. Folgt man dieser Argumentation, so ist das Universum zeitlich und räumlich unendlich (siehe Abschnitt - Fragen zum Urknall).

16.5.  Die Theorie, dass es genau soviel Materie wie Gravitation gibt, ist mit diesem Lösungsansatz bestätigt. Die Frage, ob genug dunkle Materie im Universum vorhanden ist, dass sich dieses wieder zusammenzieht ist hinfällig geworden. Der Urzustand ist ein gleichmäßig, leerer Raum in dem es partiell zu mehr oder weniger großen Materieanhäufungen kommen kann.

16.6.  Der sogenannte Urknall könnte darauf beruhen, dass ein durch hohe Materieanhäufung entstandenes schwarzes Loch durch den überdehnten Raum wieder in seinen Ausgangszustand gezogen wird. Dies könnte auch in kleineren Dimensionen möglich sein (siehe Abschnitt zu den Gamma-Ray-Bursts). Voraussetzung ist eine genügende Überdehnung des Raums. Dies könnte bedeuten, dass sich in unserem Universum lokale Unteruniversen ausbilden. Die Größe eines Universums ist wie alles in dieser Welt relativ. Im zeitlich und räumlich unendlichen All gibt es keinen einheitlichen Größenmaßstab. Ein Universum kann so groß sein wie ein Sandkorn. Ohne Vergleichsobjekt in den unendlichen Weiten spielt dies keine Rolle.

16.7.  Materie setzt sich aus verschiedenen Elementarteilchen zusammen. Diese bestehen aus spiralförmig zusammengezogenen Raum. Als Gegenstück bildete sich die Gravitation. Diese entsteht aus der daraus resultierenden Raumdehnung in Materienähe. Die einzelnen Materiearten unterscheiden sich durch ihre Dreh- und Wickelrichtung, ihre Spiralabständen und durch ihre räumlichen Ausdehnung (Durchmesser und Länge). Hierbei sollte man sich diese Spiralwellen nicht als scharf abgegrenzte Elemente vorstellen. Vielmehr ist der Übergang zwischen dem gedehnten und dem gestauchten Raum eher unscharf ausgebildet. Die Bewegung der Spiralwelle erfolgt parallel zur Rotationsachse (Folgerung aus Doppelspaltversuchen).

16.8.   Wie begann aber nun die Entstehung der ersten Raumwellen, sprich der ersten Materie? Vor der Bildung der ersten Materie gab es einen gleichmäßig gedehnten Raum. Wie bereits mehrfach erläutert und auch in Übereinstimmung mit der Relativitätstheorie laufen die Vorgänge im gedehnten Raum langsamer ab, als in einem weniger gedehnten Raum (In der Relativitätstheorie bezeichnet man den gedehnten Raum als gekrümmten Raum. Dieser Begriff ist aus Sicht des Autors jedoch irreführend.). Nun genügt die kleinste Unregelmäßigkeit in diesem Raumgefüge. Diese Unregelmäßigkeit kann nur bedeuten, dass an einer Stelle des Raums die Raumdichte größer oder kleiner ist als an den anderen Stellen. Wenn die Raumdichte größer geworden ist, muss der angrenzende Raum eine kleinere Raumdichte aufweisen, er wurde gedehnt. Die Summe des Raums ist (im geschlossenen System) konstant. Nun wird sich aber diese Unregelmäßigkeit im Raumgefüge fortpflanzen. An einer benachbarten Stelle wird es gleichsam zur Zusammenballung des Raums mit angrenzender Dehnung des benachbarten Raums kommen. Es bilden sich die ersten beiden Raumanhäufungen, nachfolgend Raumknoten genannt. Durch die veränderte Raumdichte kommt langsam Bewegung zwischen den ersten beiden Raumknoten. Was passiert nun, wenn sich der erste Raumknoten bewegt? In der Nähe des 2. Raumknotens ist der Raum gedehnt. Das bedeutet, dass sich der erste Raumknoten auf der zum 2.Raumknoten hingewandten Seite langsamer bewegt als auf der abgewandten Seite. Was passiert, wenn man sich auf einer Seite langsamer als auf der anderen Seite bewegt? Man dreht sich in Richtung der langsamen Seite. D.h., die Raumknoten bewegen sich aufeinander zu. Analog zu 2 kollidierenden Galaxien werden sie sich umkreisen und die erste spiralförmige Raumwelle ausbilden. Dieser Prozess erzeugt natürlich erhebliche Störungen im Raumgefüge. Die Materiebildung wird sich chaotisch fortpflanzen.

      Anmerkung:

            Die Übertragung von Funksignalen erfolgt über elektromagnetische Wellen. Die elektrischen und magnetischen Felder der Funksignale werden über Antennen abgestrahlt. Hierbei kommt es zur Bildung der Botenteilchen, den Photonen. Diese unterscheiden sich von den Photonen des sichtbaren Lichtes lediglich durch ihre Frequenzen. Auf der nachfolgenden Ansicht bzw. Animation soll gezeigt werden, wie sich die spiralförmigen Raumwellen der Photonen an dem Dipol einer Antenne bilden. Der grüne Punkt auf der Raumwelle des Photons soll hierbei die Ausbreitungsrichtung der Raumwelle verdeutlichen.

            Zur Erläuterung muss erklärt werden, dass an einer Antenne abwechselnd ein elektrisches (rot) und ein magnetisches Feld (blau) aufgebaut wird und das die Felder nach jedem Minimum ihre Polarität wechseln. Die Übergänge zwischen dem Aufbau und Abbau sind fließend. D.h., in dem Moment, in dem das elektrische Feld zusammenfällt, baut sich das magnetische Feld auf. Beim Maximum des magnetischen Feldes  besitzt das elektrische Feld sein Minimum. Die Energieabgabe eines Senders ist demnach konstant (eine Modulation von Datensignalen soll hier keine Berücksichtigung finden). Eine Energieabgabe bedeutet laut Raumwellentheorie jedoch nichts anderes, als dass Raum von der Senderantenne abgegeben wird. Der angrenzende Raum muss sich also zwangsläufig verdichten. Diese kontinuierliche Raumabgabe und Raumverdichtung führt zur Bildung der Photonen, die die Energie des Senders, völlig unabhängig von diesem, mit Lichtgeschwindigkeit als spiralförmige Raumwelle abtransportieren. Wie auf den Grafiken gezeigt wird, entsteht die Spiralbewegung der Photonen aus den Richtungsänderungen der jeweiligen Felder. Wobei die entstehenden Photonen nicht unendlich lang sind, sondern in Abhängigkeit von ihrer Frequenz den Kontakt mit der Antenne verlieren. Die abgegebenen Energie wird in einzelne Pakete unterteilt.

  bzw.

           (Bildquelle rechte Animation http://de.wikipedia.org/wiki/Polarisation Stand Okt 2012)

16.9.  Die Fortpflanzungsgeschwindigkeit aller Raumwellen ist direkt abhängig von der lokalen Raumdichte. Hierbei bedeutet eine gleiche Raumdichte auch eine gleiche Fortpflanzungsgeschwindigkeit der Wellenfront. Da die unterschiedlichen Elementarteilchen jedoch unterschiedliche Spiralweiten und –durchmesser besitzen, kann sich die Bewegungsgeschwindigkeit der verschiedenen Raumwellenarten (Elementarteilchen) von Außen betrachtet erheblich unterscheiden. D.h., bei gleicher Raumdichte ist die Summe von Rotationsgeschwindigkeit und Vorwärtsgeschwindigkeit für alle Elementarteilchen gleich. So wie die Vakuumlichtgeschwindigkeit von der lokalen Raumdichte abhängig ist (in Übereinstimmung mit der Allgemeinen Relativitätstheorie von Einstein – siehe Punkt 1. Grundlagen und Definitionen), so ist die Geschwindigkeit aller atomaren Prozesse (z.B. Atomuhr) abhängig von der örtlichen Raumdichte.

16.10.  Beschleunigt man ein Elementarteilchen, so wird hierbei die Energie in Form von Raum übergeben. D.h., die Summe des enthaltenen Raums im Elementarteilchen wurde erhöht. Hierdurch erhöht sich die innere Gravitation der Raumwelle und die Spirale verringert ihren Durchmesser. Dies bewirkt 2 gegensätzliche Prozesse. Die angrenzende Raumdehnung wird größer (Gravitationserhöhung, die Masse des Elementarteilchens wird größer). Somit pflanzt sich die Wellenfront langsamer fort. Da sich aber gleichzeitig der Durchmesser der Raumspirale verringerte, ist der Weg für eine Umdrehung der Wellenfront kleiner geworden und die Raumwelle kann sich insgesamt mit einer schnelleren Vorwärtsbewegung fortpflanzen.  

16.11.   Bei der Urknall- und der Stringtheorie ist das Wesen von Materie, Energie und Raum völlig ungeklärt. Bei der Raumwellentheorie hingegen entsteht Materie durch die Verdichtung von Raum. Im Gegenzug verdünnt sich der umgebende Raum und es entsteht die Gravitation. Energie wird von einer Raumwelle auf eine andere Raumwelle übertragen, in dem Raumanteile abgegeben bzw. aufgenommen werden. Je mehr Energie ein Teilchen besitzt, um so mehr Raum hat es gebunden. Je mehr Raum es gebunden hat, um so größer ist die umgebende Raumdehnung und demzufolge auch seine Gravitation. Raum entsteht wiederum durch die ersten kleinen Veränderungen im absoluten Nichts. Durch diese Veränderungen erhält der Raum seine 3 Dimensionen. Erst damit ist er erfahrbar. Das Gegenteil von Raum ist Chaos. Beides sind mathematisch abstrakte Begriffe und dennoch erfahrbar und messbar.

16.12.    Dunkle Materie entsteht, durch Schwingungen im Raum, welche keine stabilen Spiralwellen ausbilden. Durch diese partiellen Raumverdichtungen wird der umgebende Raum gedehnt und es bildet sich ein Gravitationspotential aus. Die Intensität der Raumschwingungen (Quantenschaum) ist abhängig von der lokalen Raumdichte. Mit diesem Mechanismus wird die Verteilung der Dunklen Materie im Weltall erklärbar.

16.13.   Aber auch für die Entstehung des Raums bietet diese Raumwellentheorie einen Erklärungsansatz. Demnach kam es im absoluten Nichts zu einer winzigen Fluktuation. Durch diesen Unterschied in der Eintönigkeit des Alls konnten nun erstmals Entfernungen in Beziehung gesetzt werden. Es konnten Längen gemessen werden und der mathematische Begriff des Raums wurde erfahrbar. In dem absolut geordneten Gefüge des leeren Raums kam es zu einer ersten kleinen Unordnung. Dadurch dass es zu dieser ersten kleinen Raumverdichtung kam, musste sich der umgebende Raum natürlich verdünnen. Die Summe des Raums muss ja Null ergeben. Die Unordnung breitete sich von diesem Kristallisationspunkt immer weiter in den leeren Raum aus. Somit gab es in immer mehr Bereichen einen Bezugspunkt in der unendlichen Leere und dem Raum konnte Länge, Breite und Höhe zugeordnet werden. Durch die zunehmenden Veränderungen der Raumdichten breitete sich im Gegenzug das Chaos immer weiter aus. Dem mathematischen Begriff des Raums steht also der mathematische Begriff des Chaos als Gegenspieler gegenüber. Die Bilanz ist ausgeglichen.

            Zu dieser ersten Dichtefluktuation des Raums musste es zwangsläufig kommen. Es ist extrem unwahrscheinlich, dass es hierzu kam. Hätte man im leeren Universum jedoch eine Zeit messen können, so wird schnell klar, dass ein extrem unwahrscheinlicher Prozess in einer unendlichen Zeitspanne zwangsläufig passieren muss.

 

17. Schlussbemerkung

Es wurde versucht, den derzeitigen wissenschaftlichen Kenntnisstand in die Raumwellentheorie zu integrieren. Bei neuen Erkenntnissen im Rahmen der Raumwellentheorie wurde nach ähnlichen Aussagen im Internet recherchiert. Entsprechende Passagen wurden gekennzeichnet. Sollte dennoch Überlegungen bereits von anderen Menschen vorher geäußert wurden, bitte ich um entsprechende Informationen. Man kann nun mal nicht alles lesen und alles wissen. Und der Nachweis, dass es etwas nicht gibt, ist faktisch nicht möglich. Ich versichere jedoch, dass die Raumwellentheorie mein alleiniges geistiges Eigentum ist. Quellen, welche nicht zum allgemeinen Wissensstand zählen, und Zitate wurden entsprechend benannt.

Auch wenn die Raumwellentheorie recht schlüssig aussieht, muss sie nicht richtig sein. Im Falle eines Irrtums lässt sich der Autor gern korrigieren.

Abschließend möchte ich Herrn Stephen Hawking aus seinem Buch "Eine kurze Geschichte der Zeit" S.235 zitieren: "Die Quantenmechanik löst dieses Problem durch eine Klasse von Quantentheorien, in denen Teilchen keine festgelegten Positionen und Geschwindigkeiten haben, sondern durch eine Welle repräsentiert werden. Die Quantentheorien sind insofern deterministisch, als sie die Gesetze für die Entwicklung der Welle mit der Zeit angeben: Wenn man die Welle zu einem bestimmten Zeitpunkt kennt, dann kann man sie für einen anderen Zeitpunkt berechnen. Das unvorhersagbare Zufallselement kommt nur dann ins Spiel, wenn wir versuchen, die Welle in Hinblick auf die Position und Geschwindigkeiten der Teilchen zu interpretieren. Aber vielleicht ist das unser Fehler: Vielleicht gibt es keine Teilchenpositionen- und geschwindigkeiten, sondern nur Wellen. Mag sein, dass wir lediglich versuchen, die Wellen in unser vorgefasstes Schema von Positionen und Geschwindigkeiten hineinzuzwingen. Das daraus resultierende Missverhältnis wäre die Ursache der scheinbaren Unvorhersagbarkeit."

Bernd Jaguste

Berlin, 17. März 2012  

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