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1.1.
Der hier vorliegende Lösungsansatz beruht auf den dem Autor bekannten
und derzeit gesicherten Erkenntnisstand der heutigen Naturwissenschaften. Diese
wurden in der nachfolgenden Ausführung weitestgehend beachtet bzw. erfolgreich
integriert. 1.2.
Soweit nicht anders angemerkt, ist mit Lichtgeschwindigkeit die
Vakuumlichtgeschwindigkeit gemeint. 1.3. Nachfolgend ist wiederholt von einer Raumdehnung die Rede. In der Relativitätstheorie wird hier der Begriff der Raumkrümmung benutzt. Dieser Begriff beruht jedoch auf eine vereinfachte Darstellung der Raumgeometrie. In der Literatur wird an einer Materiekugel in der Regel nur eine trichterförmige Ausbuchtung der Raumzeit dargestellt. Zeichnet man senkrecht auf jeden Punkt einer Materiekugel diesen Raum-Zeit-Trichter so wird schnell klar, dass der Begriff Raumdehnung treffender ist. 1.4. Der verwendete Begriff eines Universums beinhaltet einen annähernd kugelförmigen Raum, welcher mit Materie gemeinsamen Ursprungs durchsetzt ist. Im herkömmlichen Sinne also der Bereich, in dem sich die Sterne, Planeten, Nebel u.s.w. befinden, welche während des Urknalls gebildet wurden. Wobei auf die Bedeutung des Wortes "Urknall" zu einem späteren Zeitpunkt eingegangen wird. Das angrenzende Gebiet ohne Sterne, Planeten, Nebel usw. ist hierin nicht erfasst und liegt nach dieser Definition außerhalb des Universums. 1.5.
In der Speziellen Relativitätstheorie (SRT) kann nichts schneller sein als das
Licht. Die SRT ist jedoch nur im gleichmäßig gekrümmten Raumgefüge gültig.
Dieser Spezialfall ist jedoch in der Natur kaum anzutreffen. In der Regel wird
der Raum durch Materie verformt. Auch wenn der daraus resultierende Unterschied
in der Raumdichte nur gering sein mag, so ist er doch vorhanden. Demnach ist
vorrangig die Allgemeine Relativitätstheorie (ART) anzuwenden. Nach dieser ist
die Lichtgeschwindigkeit von der lokalen Raumdichte (Raumkrümmung) abhängig.
Die Vakuumlichtgeschwindigkeit ist gemäß Einstein also nur innerhalb eines
Bezugsystems konstant (hier gilt die SRT), in den meisten Fällen ist sie jedoch
variabel. Dieser Umstand wird im Großteil der wissenschaftlichen Veröffentlichungen
leider nicht erwähnt. Doch der Effekt, dass die Lichtgeschwindigkeit von der
lokalen Raumdichte abhängig ist, wurde mehrfach experimentell bestätigt (siehe
http://www.einstein-online.info/navMeta/glossar/l/
unter Stichpunkt "Lichtlaufverzögerung, relativistische" oder unter
"Shapiro-Effekt" im Internet"). 1.6.
Da dieser Punkt oftmals zu Missverständnissen führt, soll nachfolgend etwas
ausführlicher darauf eingegangen werden. Wobei ausdrücklich darauf hingewiesen
wird, dass man innerhalb eines Systems immer eine konstante Lichtgeschwindigkeit
misst und darin kein Teilchen schneller sein kann als das Licht.
Wie wird nun die Lichtgeschwindigkeit bestimmt? In dem man die vom Licht zurückgelegte
Wegstrecke durch die hierfür benötigte Zeit teilt. Wie ermittelt man diesen
Weg? Man schickt einen Lichtstrahl über die Wegstrecke und misst, wie viel Zeit
er hierfür benötigt. Über die zuvor errechnete Lichtgeschwindigkeit ermittelt
man dann die Weglänge. Wie ermittelt man die Zeit? In dem man beispielsweise
Einsteins Lichtuhren benutzt. Dort lässt man einen Lichtstrahl einen bestimmten
Weg zurücklegen. Über die Weglänge und die Lichtgeschwindigkeit ermittelt man
die Zeit. Lange Rede kurzer Sinn. Zur Ermittlung der Lichtgeschwindigkeit benötige
man die Zeit und die Länge. Zur Ermittlung der Länge braucht man die
Lichtgeschwindigkeit und die Zeit. Zur Ermittlung der Zeit braucht man die
Lichtgeschwindigkeit und die Länge. Man hat es hier also mit einer sich selbst
definierenden Definition zu tun. Und das gleich doppelt. Man kann also beliebig
festlegen, ob nun die Lichtgeschwindigkeit, die Länge oder die Zeit konstant
ist. Auch kann man festlegen, dass keiner dieser Werte konstant ist. Es ist
einem völlig freigestellt. Das die Lichtgeschwindigkeit konstant ist, ist eine
vom Menschen geschaffene willkürliche Festlegung. Man kann aber auch die Länge
oder die Zeit als konstant ansetzen, die Physik und Einsteins Relativitätstheorien
bleiben hiervon völlig unberührt. Man muss sich nur die Mühe machen, die
Formeln entsprechend umzustellen. Von daher kann in diesem Fall jede Theorie
postulieren was ihr am sinnvollsten erscheint, ohne der bisherigen Physik zu
widersprechen. Aus den nachfolgend angeführten Gründen wird jedoch für die
Raumwellentheorie von einer konstanten Länge und einer variablen
Lichtgeschwindigkeit ausgegangen. Wobei anzumerken ist, dass diese auch mit
einer konstanten Lichtgeschwindigkeit und einer variablen Länge funktioniert.
Sie ist nur entsprechend umzuschreiben und wird schwieriger zu verstehen sein. Anmerkung 1: Definition des
Meters: "Das Meter ist die Länge der Strecke, die Licht im Vakuum während
der Dauer von (1/299 792 458) Sekunden durchläuft." (Quelle: http://www.fh-bochum.de/fb5/baeumker/physik/meter.html
).
Anmerkung 2: Die heute
verwendeten Atomuhren sind analog zu den Lichtuhren gleichfalls abhängig von
der lokalen Raumdichte und von daher genauso ungeeignet zur Ermittlung der
Lichtgeschwindigkeit innerhalb des gleichen Raums. 1.7.
An Hand des nachfolgenden Beispiels soll nun gezeigt werden, dass selbst auf der
Erde die Vakuumlichtgeschwindigkeit variabel ist. Auch hier gilt, wie fast
immer, die Allgemeine Relativitätstheorie. Und demnach ist die
Lichtgeschwindigkeit nur innerhalb eines Bezugsystems konstant, in den übrigen
Fällen ist sie variabel.
In dem Gedankenmodell misst man die Lichtgeschwindigkeit in einem fiktiven
Forschungsgebäude mit 10 Ebenen. Da es ein fiktives Gebäude ist, nehmen wir
an, dass es sich auf einen nicht rotierenden Planeten befindet. Somit kann die
auf Grund der unterschiedlichen Rotationsgeschwindigkeiten in den einzelnen
Ebenen hervorgerufene Zeitdilatation vernachlässigt werden. Nun wird eine beliebige Uhr und eine
entsprechende Messtrecke in der ersten Ebene des Gebäudes aufgestellt und die
Lichtgeschwindigkeit gemessen. Das Licht soll für die Bewältigung der Strecke
1 Sekunde benötigen. Es wird der bekannte Wert von ca. 300.000km/s ermittelt.
Anschließend wird die Uhr in der 10. Ebene aufgestellt. Dort oben vergeht, laut
Einstein, die Zeit schneller. Das Gebäude soll so groß sein, dass, wenn in der
unteren Ebene 1 Sekunde verrinnt, in der oberen Ebene 1,1 Sekunden vergehen. Nun
misst man in der 1.Ebene die Lichtgeschwindigkeit mit der Uhr in der 10. Ebene.
Da die Messstrecke nicht bewegt wurde, benötigt das Licht nunmehr 1,1 Sekunden
für die gleiche Strecke. Die Lichtgeschwindigkeit beträgt also nur 90% des
Ausgangswertes. Ist nicht weiter verwunderlich, es wurde ja auch mit einer
externen Uhr gemessen.
Transportiert man die Uhr nun gleichfalls in die oberste Ebene, passiert etwas
erstaunliches. Die Lichtgeschwindigkeit muss ja auf der oberen Ebene wieder 100%
betragen. Demzufolge muss sie pro Ebene um 1% schneller werden. Abhängig davon,
wo sich die Uhr im Forschungsgebäude befindet, wird eine unterschiedliche
Lichtgeschwindigkeit gemessen. In der 5. Ebene beträgt z.B. die
Lichtgeschwindigkeit 95% der Ausgangsgröße.
Wie das Beispiel zeigt, ist diese Lichtgeschwindigkeit von der lokalen
Raumdichte, Raumkrümmung, abhängig. Dies völlig unabhängig davon, wie die Länge
definiert oder gemessen wird. Demnach ist die Vakuumlichtgeschwindigkeit
variabel. Verändert sich die lokale Raumdichte, so verändert sich in Übereinstimmung
mit der Allgemeinen Relativitätstheorie auch die Vakuumlichtgeschwindigkeit.
Die Relativitätstheorien behalten weiterhin ihre Gültigkeit und werden dadurch
nicht widerlegt. Anmerkung: Das der
Laufzeitunterschied der Uhr in der 10 Ebene tatsächlich in der 1.Ebene wie
dargestellt wahrgenommen wird, ist leicht zu begründen. Die Zeit vergeht oben
schneller. Nun schickt die obere Uhr jede Sekunde ein Zeitsignal nach unten.
Dort sind in der gleichen Zeit ca. 0,9 Sekunden vergangen. Das Zeitsignal muss
also nach 0,9 Sekunden unten ankommen. Es kann nicht warten, bis unten auch 1
Sekunde vergeht. Ansonsten müsste es jede Sekunde 0,1 Sekunde in eine
Warteposition verharren. Dies würde ja bei 1 Sekunde noch gehen. Die
Zeitdifferenz würde sich aber bei jeder weiteren Sekunde aufsummieren. Nach
1000 Sekunden würde das Zeitsignal bereits 100 Sekunden darauf warten, bis es
unten eintreffen darf. Dies ist nicht möglich. Das obere Zeitsignal trifft also
tatsächlich aller 0,9 Sekunden in der unteren Ebene ein. 1.8.
Gelegentlich wird gegen das oben genannte Argument angeführt, dass sich nicht
die Lichtgeschwindigkeit in der 1. Ebene ändert, wenn man die Uhr in die 10.
Ebene bringt, sondern die Länge der Messstrecke. Das dies nicht sein kann,
zeigt die nachfolgende Überlegung.
Also zurück zum Ursprung des Gedankenexperiments in der 1. Ebene. Dort ist die
Strecke 300.000km lang. Das bedeutet, dass sich die beiden Endpunkte an einem
wohldefinierten Punkt im Raum befinden. Nun nimmt man die Uhr und trägt sie an
einen beliebigen Ort. Würde sich nun die Länge der Messstrecke ändern, so müsste
die beiden Endpunkte ihre Positionen im Raum verlagern. Sie kümmern sich aber
nicht darum, wo sich die Uhr befindet. Die beiden Punkte behalten exakt ihre
vorherige Position im Raum. Sie bewegen sich keine noch so kleine Raumeinheit
nach links oder rechts. Auch dehnt sich nicht der Raum zwischen den beiden
Endpunkten, nur weil die Uhr jetzt woanders steht. Einstein hatte die
Gravitation als Krümmung, Dehnung, des Raums beschrieben. Sollte sich der Raum
zwischen den beiden Punkten ändern, so würde sich auch die Gravitation in
diesem Bereich ändern. Dies bedeutet, dass die Länge konstant bleibt. Um die
beiden Punkte im Raum zu verschieben oder das zwischenliegende Raumgefüge zu
dehnen, krümmen, muss man Energie aufwenden. Wenn jemand mit einer Armbanduhr
durch die Gegend läuft, überträgt er keine Energie auf die Enden der
Messtrecke. Sie behalten immer die gleichen Positionen im Raum.
Was sich jedoch ändert, ist die Laufgeschwindigkeit der Uhr. Die
Geschwindigkeit ist eine Verhältnisgleichung von Länge und Zeit. Wenn sich die
Zeit ändert und die Länge gleich bleibt, so muss sich zwangsläufig die
Lichtgeschwindigkeit ändern.
Da man aus der 1. Ebene kommt und dort gemessen hat, weiß man nun, dass die
Strecke in der 1. Ebene 300.000km lang ist. Man weiß auch, dass sich die
Endpunkte nicht verschieben können, nur weil irgend eine Uhr ihren Standort ändert.
Ferner sagt die Relativitätstheorie, dass innerhalb eines Systems nicht
erkennbar ist, wie schnell es sich bewegt. Wird die Uhr und die Messstrecke
wieder in der 10. Ebene nebeneinander aufgestellt, so muss man die gleiche Länge
wie in der 1. Ebene messen und die Lichtgeschwindigkeit muss wieder 100%
betragen. D.h., die Länge ist in allen Ebenen gleich, einzig die
Lichtgeschwindigkeit verändert sich je nach Standort.
Anders verhält es sich, wenn man sich in der 10. Ebene aufhält und nicht weiß,
wie lang die Strecke in der 1. Ebene ist. Wird eine konstante
Lichtgeschwindigkeit vorausgesetzt, so scheint es, als wenn die Streckenlänge
variiert. Dies ist aber nur eine Folge der weit verbreiteten, aber dennoch
falschen Annahme, dass laut Relativitätstheorien die Geschwindigkeit des
Lichtes immer konstant ist. Wie erläutert, kann sich die Länge der Strecke
nicht ändern. Anmerkung: Man kann nicht
allein durch den Transport einer Uhr 2 Punkte im Raum verschieben und dadurch
ihren Abstand ändern, bzw. den dazwischenliegenden Raum dehnen, krümmen. Bei 2
Punkten würde es ja noch gehen. Es verschieben sich aber auch die
Raumkoordinaten der Laborwände sowie der Universität und sogar des gesamten
Universums und hierbei ist es völlig egal, welche Uhr sich bewegt. Versetzt man
eine einzige Uhr, so verschiebt man alle Punkte im gesamten Raumgefüge? Wie
viele Uhren gibt es im Universum? Bewegt man wiederum 2 Uhren in
unterschiedliche Richtungen, müssten sich die Endpunkte der Messstrecke
unterschiedlich verschieben. Wie soll das gehen? Da erscheint es doch
sinnvoller, dass alle Punkte auf ihren bisherigen Raumkoordinaten verbleiben und
sich nur die Rechengröße der Geschwindigkeit ändert. Wenn man sich bewegt,
verändert sich die individuelle Zeit. Der umgebende Raum bleibt wie er ist.
Somit verändert sich, nur für den einzelnen Beobachter, das Verhältnis von
konstantem Raum und individueller Zeit. Er misst eine individuelle
Lichtgeschwindigkeit. Misst man die
Lichtgeschwindigkeit und die Zeit am selben Ort, so erhält man, in Übereinstimmung
mit der SRT, stets eine konstante Lichtgeschwindigkeit. Eine variable
Lichtgeschwindigkeit ist nur ermittelbar, wenn man die Messung mit einer
externen Uhr, z.B. einen Pulsar, durchführt. Über die Veränderung der
Lichtgeschwindigkeit kann man, unter bestimmten Umständen, die Veränderung der
Raumdichte, Raumkrümmung experimentell messen.
2.1.
Die Welt entwickelt sich vom einfachen Grundprinzip zu komplexen
Strukturen. Der Ursprung muss einfach aufgebaut sein. Anmerkung: Nach
bisherigen Theorien sind für die Beschreibung des Zustands zum Zeitpunkt des
Urknalls bis zu 23 Dimensionen erforderlich. Dies ist kein einfaches
Grundprinzip. Sollten wirklich so viele Dimensionen nötig sein, ist dies ein
Hinweis darauf, dass der Urknall nicht der Anfang der Entwicklung war. 2.2.
Vor der Entstehung unseres Universums existierte nur leerer Raum. Es war
nur eine gleichmäßige Raumstruktur vorhanden. Anmerkung: Nun
wird von einem Wissenschaftler angeführt, dass ein leerer Raum den man nicht
beobachten kann aus dieser Tatsache heraus nicht existent ist. Demnach ist es
egal, ob ein leerer Raum oder gar kein Raum existiert. Als es noch kein Leben in
diesem Universum gab, hat auch niemand das Universum beobachtet und es war
trotzdem existent. Es ist für diesen Lösungsansatz äußerst wichtig, dass es
einen Raum gegeben hat und auch weiterhin gibt. 2.3.
Da es keine Anhaltspunkt gab, an dem man den Ablauf der Zeit hätte
bestimmen können, kann es auch keine Zeit gegeben haben. Anmerkung: In
Übereinstimmung mit bisherigen Theorien 2.4.
Da nur Raum vorhanden war, konnte das Universum nur aus diesem geschaffen
werden. Demnach besteht die uns umgebende Materie vollständig aus Raum und aus
nichts anderem als Raum. Anmerkung: Bisherige Modelle gehen davon aus, dass Materie aus Energie besteht. Für die Herkunft dieser Energie gibt es aus Sicht des Autors jedoch keine plausible Erklärung (siehe Absatz “Energiebilanz des Urknalls“ in der Einleitung). Hingegen hat es Raum immer gegeben und er wird auch immer existieren.
3.1.
Aus Sicht des Autors ist davon auszugehen, dass Materie nur dadurch
entstanden sein kann, dass der Raum sich partiell zusammengezogen hat und es
somit zu einer extremen Verdichtung der Raumstruktur gekommen ist.
Demnach ist Materie nichts anderes als verdichteter Raum. 3.2.
Diese Anhäufung von Raum kann jedoch nur dadurch erfolgt sein, dass der
die neu geschaffene Materie (verdichteter Raum) umgebende Raum gedehnt wurde. Anmerkung: Dies
ist mit einer gleichmäßig gespannten Gummimembran zu vergleichen, welche an
einer Stelle zusammengezogen und zu einem Knoten gebunden wird. Die an den
Knoten angrenzenden Gummiflächen werden dadurch gedehnt. Versieht man vorher
die Membran mit einem gleichmäßigen Raster, erkennt man die in Richtung Knoten
verlängerten Rasterabstände. Diese
Modell entspricht teilweise auch den bisherigen Theorien. Hierbei wird der Raum
in Materienähe gedehnt. Nur ist bisher unklar, was mit dem überschüssigen
Raum (gedehntem Raum) geschieht und
wie die Materie es schafft, den Raum zu strecken. Materie ist eben nichts
anderes als aufgewickelter Raum. 3.3.
Bei diesem Vorgang ist kein zusätzlicher Energieeintrag notwendig. Der
Raumverdichtung steht immer der gleiche Betrag an Raumausdehnung gegenüber. Die
Energiebilanz ist ausgeglichen. Anmerkung: Stellen
sie sich einen Behälter in der Schwerelosigkeit vor. Die Raumkräuselungen
sollen im folgendem Gedankenexperiment durch Magnetkügelchen ersetzt werden.
Diese werden mit etwas Abstand aufgereiht, ohne dass sie sich gegenseitig
beeinflussen. Ein kleines Problem gibt es allerdings. Alle Kügelchen ziehen
sich gegenseitig an. Den magnetischen Pol lassen wir also beiseite. Diese Kiste
mit den Kügelchen soll den Raumzustand vor der Bildung von „Materie“ mit
einzelnen Raumkräuselungen darstellen. Ein leichter Stoß an ein Kügelchen löst
eine Kettenreaktion von gegenseitiger Anziehung und Verklumpungen der Kügelchen
aus. Durch einen äußerst geringen Energieeintrag könnten wir im nu die selben
Verhältnisse in der Kiste wie bei der Sternverteilung im Universum beobachten.
Wäre die Kiste unendlich groß, würde die Bewegung vermutlich nie zum
Stillstand kommen. Durch die bei der Materieentstehung auftretende
Verwirbelungen des Raumes kommt es zur weiteren Bildung von lokalen Raumwirbel,
sprich Materie. Es kann also bereits bei einem kleinen Ungleichgewicht in der
gleichmäßigen Raumstruktur zu einer Kettenreaktion der Materiebildung kommen. 3.4.
Die Dehnung des Raumgefüges nimmt mit steigender Entfernung von der
Materienanhäufung ab. Anmerkung: Dies entspricht den bisherigen Erkenntnissen und Beobachtungen zur Gravitation.
3.4. Eine detailliertere Beschreibung der Materieentstehung finden Sie nach den weiteren Erläuterungen im Abschnitt "Zusammenfassung".
4.1.
Das Raumraster ist in Materiennähe gedehnt. Zieht man mit einer gleichmäßigen
Bewegung eine Gerade durch den gesamten Raum, so benötigt man in der Nähe
eines Raumknotens mehr Zeit, um von einem Rasterpunkt zum nächsten zu gelangen,
als in einem knotenfreien Gebiet. Dies bedeutet, dass ein Lichtstrahl in
Materienähe mehr Zeit benötigt, um durch das gegebene Raster zu laufen. Die
Zeit vergeht langsamer. Anmerkung: Entspricht
den bisherigen Messungen und Theorien. 4.2.
Materie befindet sich nicht in Ruhe. Alle uns bekannten Teilchen rotieren
mehr oder weniger stark bzw. bewegen sich in irgendeine Richtung. Kommt ein
rotierendes Teilchen (z.B. Elektron, Proton u.a.m.) in den Bereich einer
beliebig großen Materieanhäufung, so vergeht die Zeit auf der der Materie
zugewandten Seite immer langsamer als auf der abgewandten Seite. D.h., das
Teilchen wird einseitig abgebremst und bewegt sich in Richtung der angrenzenden
Materie. Es wird hiervon angezogen und zwar umso stärker, je größer die
Differenz der Raumdichten an seinen beiden Seiten ist. Die Massen bewegen sich
aufeinander zu. Es wirken Gravitationskräfte. Anmerkung: Veranschaulichen
kann man sich dies mit einer Schlittenfahrt. Fährt man mit der rechten Kufe auf
Sand, so dreht sich der Schlitten in Richtung Sandstreifen bis man senkrecht zum
Sandstreifen fährt. Anschließend wird der Schlitten nach vorn abgebremst und
man wird mit dem Körper in Richtung des Sandstreifens (Gravitationszentrums)
gedrückt. Oder man stellt sich vor, dass man einen rotierender Ball einseitig
abbremst. Dieser bewegt sich gleichfalls in die Richtung der bremsenden Fläche
und drückt in diese Richtung.
4.3.
Es ist also durchaus kein Zufall, dass die Sonne auf der Erde im Osten aufgeht.
Die Wirkungsweise im Mikrokosmos ist die gleiche wie im Makrokosmos. Beobachtet
man die Planetenbahnen, so fällt auf, dass die Eigenrotation fast aller
Planeten und Monde auf diesem Prinzip beruht. Sie werden auf ihrer
Umlaufbewegung auf der Sonnenseite abgebremst und drehen sich daher zur Sonne
hin. Die Rotation von Galaxien erfolgt demnach nicht ursächlich aus sich selbst
heraus. Sie werden vielmehr auf ihrem Weg durch das Universum von anderen
Masseansammlungen einseitig abgebremst und beginnen dadurch zu rotieren. Anmerkung: Eine
Ausnahme in unserem Sonnensystem bildet die Venus. Ihre Rotationsrichtung ist
leicht gegenläufig. Wie sicherlich bekannt, könnte dies die Folge einer
(beinah) Kollision sein. Wobei dann der Verbleib des Verursachers zu klären wäre.
Weiterhin ist es denkbar, dass die Venus nicht in diesem Sonnensystem entstanden
ist, sondern erst später eingefangen wurde. Die langsame Eigenrotation der
Venus könnte ein Zeichen dafür sein, dass die ursprünglich gegenläufige
Bewegung allmählich abgebaut wird. Für die Wirkungsweise der Gravitation ist
die Drehrichtung und
5.1. Die nachfolgenden Thesen zur Massenträgheit gelten für Materieanhäufungen. Für einzelne Raumwellen, sprich Elementarteilchen, gelten speziellere Bewegungsgesetze. Diese werden im Abschnitt "Schlussfolgerungen" näher erläutert. 5.2.
Im Ruhezustand eines Körpers ist der ihn umgebende Raum gleichmäßig
ausgebildet. Beschleunigt man diesen, kommt es in Bewegungsrichtung zu einer
Bugwelle im Raumgefüge. Der Raum in Bewegungsrichtung wird gestaucht. Der Raum
hinter dem Körper wird gedehnt. Somit vergeht die Zeit an der Vorderseite
schneller als auf der Rückseite. Es kommt zu den gleichen Erscheinungen wie bei
der Gravitationskraft. 5.3.
Wenn ein Körper beschleunigt wird, wird diesem Energie zugeführt. Dadurch wird
die Bugwelle (vorne dichterer Raum als auf der Rückseite) aufgebaut. Hört der
Energieeintrag auf, baut sich das Raumfeld um den Körper wieder gleichmäßig
auf. Wobei seine Dichte nicht mehr die gleiche ist wie vor der Beschleunigung.
Die ursprüngliche Raumdichte wird erst wieder erzielt, wenn der Körper
abgebremst wird und dem System hierdurch Energie entzogen wird. Anmerkung: Die
beschriebene Veränderung der Raumdichte führt zu einer Veränderung der
Gravitationskraft des Körpers. Da dies einer Massenänderung entspricht, kommt
es zu der von Einstein beschriebenen Massenerhöhung von positiv beschleunigten
Objekten. 5.4.
Bewegt sich ein Körper mit einer konstanten Geschwindigkeit durch das
Raumgefüge, wird die Bugwelle wieder abgebaut. Eine Krafteinwirkung zur
Beibehaltung der Geschwindigkeit ist nicht erforderlich. Der Raum ist bei
geringen Geschwindigkeiten nicht in der Lage, die auf ihn einwirkende Energie in
andere Energieformen umzuwandeln. Vorrausgesetzt, es ist kein weiteres Objekt im
Wirkungsbereich der Raumwellen, kann der Raum die auftretende Energie nicht
ableiten. Demzufolge bleibt der Energiegehalt des bewegten Objektes konstant und
es schwimmt mit gleichbleibender Geschwindigkeit durch den Raum. Durch die
Bewegung von Materie durch das Raumgefüge entstehen somit keine
Reibungsverluste. Anmerkung: Dies nähert sich stark an die bereits im 19. Jahrhundert favorisierte Äthertheorie an. Die daraus abgeleiteten Erkenntnisse funktionieren sehr gut. Jedoch war das Problem der Aberration (unterschiedliche Lichtgeschwindigkeit in Abhängigkeit von der Bewegungsrichtung) nicht in den Griff zu bekommen. Da davon ausgegangen wurde, dass die Erde durch den Äther schwimmt, konnte diese aber auch nicht gelöst werden. Wie man heute weiß, sind gleichmäßig bewegte Objekte (z.B. Planet) jedoch auch von gleichmäßig ausgebildeten Raumdehnungen umgeben. Wie später erläutert, ist Lichtgeschwindigkeit abhängig von der Raumdichte. Da diese um den Planeten gleichmäßig ist, ist die Lichtgeschwindigkeit auch gleich. Also ist eine Aberration im gleichen Bezugssystem nicht nachweisbar. Wir schleppen den „konstanten Äther“ quasi immer mit uns rum. Da die bei den geringen Geschwindigkeiten entstehenden “Reibungsverluste“ nicht in beständigere Energieformen (Raumwellen) umgewandelt werden können, bleibt die Energie des lokalen Systems gleich.
6.1. Nach der oben genannten
Theorie der Gravitationsentstehung würden sich alle Stoffe unaufhörlich
aufeinander zubewegen und ineinander verschmelzen. Wie zu beobachten ist, ist
dies aber bei gleich geladenen Teilchen nicht der Fall. Diese ziehen sich auf
Grund ihrer Gravitationswirkungen gegenseitig an, stoßen sich aber auch
wiederum auf kurze Distanzen wieder ab. Sie können in der Regel nicht
miteinander verschmelzen. 6.2. Daraus ist zu schlussfolgern,
dass die Bausteine der Materie nicht eine kugelförmige sondern eine spiralförmige
Gestalt besitzen. Hierbei wird durch die unterschiedlichen Rotationsrichtungen
der Raumspiralen ihre Zugehörigkeit zu den positiv bzw. negativ geladenen
Teilchen bestimmt. Gleiche Teilchen, also Spiralen mit identischer Rotations-
und Spiralrichtung, können sich nicht miteinander vermengen. Sie stoßen sich
gegenseitig ab. Nur bei einer gegenläufigen Rotations- und Spiralrichtung ist
eine Verbindung möglich. Ähnlich wie bei einem Schneckengetriebe können sich
nur Teilchen mit gleichen Zahnabständen sowie gegenläufigen Dreh- und
Gewinderichtungen verzahnen. Anmerkung: Diese spiralförmigen
Raumwellen bilden die Grundlage der Atome und bewegen sich in den zu
beobachtenden Bahnen. Wegen der relativ geringen räumlichen Ausdehnung und
ihrer wahrscheinlich hohen Rotationsgeschwindigkeiten werden sie bisher als
feste Materieanhäufungen (Elektronen, Quarks u.ä.) betrachtet. 6.3.
Nach diesem Lösungsansatz besteht jedes Elementarteilchen zu 100% aus Raum und
aus nichts weiter als Raum. Wir bestehen also nur, weil der allgegenwärtige
Raum die Eigenart besitzt, sich selbstständig zusammenzuziehen. Jedes
Elementarteilchen (außer Hadronen) besteht aus einer bzw. maximal 2 Raumspiralen. 6.4
Mit herkömmlichen Theorien ist die Umwandlung eines Elementarteilchen in ein
anderes Teilchen garnicht bzw. nur sehr schwer zu erklären. Dieses Problem
besteht hier nicht. Es handelt sich um eine Vereinigung von unterschiedlicher
Raumwellen bzw. um eine Aufspaltung von einer Raumwelle in 2 Raumwellen.
Weiterhin können durch Reflektionen die Spiralrichtungen gespiegelt werden und
es können Antiteilchen entstehen. Die Menge des enthaltenen Raums bleibt bei
einer Umwandlung konstant (Energieerhaltung). 6.5. Die Masse bzw. Energie eines Teilchens definiert sich über die Menge des enthaltenen Raums. Schwere bzw. energiereiche Teilchen beinhalten mehr Raum als leichtere Teilchen. Wird Energie von einem Teilchen auf ein anderes übertragen, so handelt es sich um die Übergabe von Raumteilen von einer Spiralwelle auf eine andere Welle. Energieübertragung ist also nichts anderes, als die Weitergabe von Raumanteilen. 6.6. Wie bereits erwähnt, ist die
elektrische Ladung der Elementarteilchen direkt abhängig von der
Spiralrichtung. So könnten z.B. rechts gedrehte Raumspiralen positiv und links
gedrehte Raumspiralen negativ geladen sein. Die Vorstellung, dass die
Elementarteilchen aus mehreren Spiralarmen bestehen, ist in diesem Zusammenhang
recht interessant. So könnte man sich vorstellen, dass elektrisch neutrale
Teilchen aus 2 gegenläufigen, also gekreuzten, Raumspiralen bestehen. Sie würden
im Extremfall also in positive und negative Elemente zerfallen können.
das Photon ist unter anderem ein klassisches Kraftteilchen Die Ausbreitungsgeschwindigkeit der Gravitation ist von der lokalen Raumdichte abhängig. Dies ist die höchst mögliche Ausbreitungsgeschwindigkeit. Durch die gestreckte Form des Photons wird diese Geschwindigkeit fast erreicht. 6.7. Bei der Lichtemission wird
beim Quantensprung Energie (Raum) vom Elektron in Form einer Raumwelle (Photon)
abgegeben. Hierbei sollte die Spiralrichtung (links oder rechts gedreht) des
Photons analog zur Spiralrichtung des Elektrons sein. So sollte es auch bei den
anderen Kraftübertragungsteilchen funktionieren. 6.8. Vakuumteilchen zeigen, dass sich Materie
im Vakuum bilden kann. Hierzu wird kein Urknall benötigt. Wie später in der
Zusammenfassung erläutert, kann sich Raum spontan zu Raumwirbeln (Materie)
zusammenziehen. Demzufolge sollte es auch möglich sein, dass sich
Elementarteilchen auch wieder vollständig in Raum (also quasi in Nichts) auflösen
können. Da die Summe des Raums dabei konstant bleibt, wäre der
Energieerhaltungssatz trotzdem erfüllt. 6.9. Mit
diesem System sollten die 4 Grundbausteine der Materie, die Elektronen, die
Elektronen-Neutrinos, die Up-Quarks und die down-Quarks sowie die Kraftübertragungsteilchen,
die Photonen, die Gluonen und die Bosonen darstellbar sein. Es gibt aber noch mehr Elementarteilchen wie
die Myonen, Myonen-Neutrinos, charm-Quarks, strang-Quarks und die Tauon,
Tauon-Neutrinos, top-Quarks, bottom-Quarks und wahrscheinlich viele mehr. Was
hierbei den Wissenschaftlern aufgefallen ist, dass sich diese Elemente immer in
4-er Gruppen bilden. Je größere Beschleuniger man baut, umso schwerere
Elemente findet man. Wahrscheinlich bilden sich unter einer gegebenen Raumdichte
jeweils nur eine natürliche 4-er Gruppe der Elemente. Treffen schwerer oder
leichtere Elemente auf eine andere Raumdichte, so bilden sie sich in die natürlich
vorkommenden Teilchengruppe um. Dies würde bedeuten, dass die Materie in der Nähe
von massereichen Sternen z.B. aus Myonen, Myonen-Neutrinos, charm-Quarks,
strang-Quarks besteht. Auf dem Weg vom stark gedehnten Raum am Ursprungsort zum
weniger gedehnten Raum auf der Erde wandeln diese sich in Elektronen,
Elektronen-Neutrinos, Up-Quarks und down-Quarks um. So dass wir nur diese natürlicherweise
hier auf der Erde messen können. Würde man an Stelle eines
Teilchenbeschleunigers einen "Teilchenbremser" konstruieren, so würde
man nach dieser Theorie auch jeweils 4 leichtere Elementarteilchen finden. Nur
ist die Konstruktion eines "Teilchenbremsers" wahrscheinlich recht
schwierig. Es ist halt alles relativ, so auch die Bewegung. 6.10. Die Masse z.B. eines Sterns kann innerhalb
eines bestimmten Bereichs eine beliebige Größe annehmen. Die Übergänge sind
fließend. Somit könnte es auch möglich sein, dass in bestimmten Übergangsbereichen
2 verschiedene Elementarteilchen-Gruppen nebeneinander existieren. Die natürlich
Existenz von 3 verschiedenen Gruppen sollte hingegen selten bzw. ausgeschlossen sein. Es ist
anzunehmen, dass die Umwandlung nicht schlagartig erfolgt. Anmerkung: Wie die Messungen von Neutrinoströmen der Sonne zeigen, wandeln sich die Neutrinos auf dem Weg von der Sonne zur Erde von den leichteren Elektron-Neutrinos in schwerere Neutrinoarten um. In den Detektoren werden daher nur 1/3 der theoretisch erwarteten Elektron-Neutrinos gemessen. Die Sonne produziert also tatsächlich leichte Elektron-Neutrinos welche sich dann auf dem Weg in eine geringeres Gravitationspotential in schwerere Neutrinoarten umwandeln. 6.11.
Teilchen,
welche aus 3 Quarks aufgebaut sind, nennt man allgemein Baryonen. Hierzu zählen
die Protonen und Neutronen. Teilchen die aus einem Quark und einem Antiquark
aufgebaut sind, nennt man Mesonen. Alle aus Quarks aufgebauten Teilchen heißen
Hadronen. Stabile Verbindungen gehen aber nur die Neutronen und Protonen ein.
Daher werden sie im Rahmen dieser Theorie als natürliche Hadronen bezeichnet.
Im Gegensatz hierzu gehört der Rest zu der Gruppe der künstlichen Hadronen.
Quarks besitzen eine +2/3 oder –1/3 Ladung. Sie verbinden sich immer so, dass
als Summe ein Hadron mit einer Ladung von 0 oder 1 entsteht. Wie kommt es dazu?
Zunächst sollen die Baryonen betrachtet werden. Wie eingangs erwähnt, handelt
es sich hier um eine 3-er Gruppe von 2 spiralförmigen Raumwellen mit gleicher
und einer gegenläufigen Drehrichtung. Spiralwellen mit gleicher Drehrichtung können
sich nicht miteinander verbinden. Hierzu wird immer eine gegenläufige
Raumspirale benötigt. Vergleichen kann man es mit einem einfachen mechanischen
Schneckengetriebe. Dort kann man auch nur 2 gleichläufige Getriebeschnecken
verbinden, wenn ein Rad mit gegenläufiger Spiralrichtung zwischengeschalten
wird. Es können sich also nur Quarks mit entgegengesetzter Ladung, sprich
Spiralrichtung, verbinden. Bei einer 3-er Gruppe docken z.B. an jeder Seite
eines negativen Quarks 2 positive Quarks an. 3 positive Quarks können sich
scheinbar nicht anlagern, weil diese sich wiederum gegenseitig abstoßen würden.
Vergleichbar wieder mit dem Schneckengetriebe, wo gleichartige Schneckenräder
ohne Kopplungsstück gegeneinander reiben würden. Raumspiralen sind jedoch
keine kompakten, scharf abgegrenzten Gebilde. Sie sind von ihren Kraftfeldern
umgeben, welche weit in den Raum hinaus reichen. Aus diesem Grund bestehen
Baryonen scheinbar aus 3 parallelen Raumspiralen, wobei die Rotationsachsen eine
Linie bilden.
Nun wäre die Frage zu klären, weshalb sich natürlicherweise nur 3 und nicht
unendlich viele Quarks zusammen tun? Wenn Quarks der gleichen Gruppe (z.B. up
und down) miteinander eine Einheit bilden, so ist ersichtlich, dass diese eine
gleiche Wellenlänge aufweisen müssen. Ansonsten könnten sie nicht miteinander
verzahnen. Auf Grund der unterschiedlichen Massen der positiven und negativen
Quarks einer Gruppe besitzen die Raumspiralen aber einen unterschiedlichen
Durchmesser. Wie noch im Rahmen der Raumwellentheorie gezeigt werden wird, hat
dies zur Folge, dass die Geschwindigkeit in Achsrichtung hierdurch
unterschiedlich ist.
Dies würde bei einer 3-er Kombination von 2 Quarks mit kleinem Durchmesser und
einem größeren Kopplungsquark bedeuten, dass sich die beiden äußeren
Raumspiralen schneller durch den Raum bewegen wollen, als die mittlere Spirale.
Da sie aber auf Grund ihrer gegenläufigen Kräfte miteinander verbunden sind,
ist dies nicht möglich. Demzufolge müssen die beiden äußeren Raumspiralen
ihre Vorwärtsgeschwindigkeit abbauen. Sie tun dies, indem sie eine zusätzliche
Drehbewegung um die mittlere Raumspirale ausführen. Die äußeren beiden Quarks
rotieren also um das mittlere Verbindungsquark. Solche Baryonen kann man sich
also räumlich vorstellen wie eine DNS-Spirale, jedoch mit 3 Molekülketten
(3-er Helix), wobei jede Spirale noch um ihre eigene Achse rotiert.
Beim umgekehrten Fall, wo 2 Quarks mit großem Durchmesser an ein kleineres
Kopplungsquark gebunden sind, muss die mittlere Raumspirale ihre Vorwärtsgeschwindigkeit
abbauen. Dies kann sie nur tun, indem sie ihren Durchmesser erhöht. Vermutlich
wird es durch die beiden äußeren Elementarteilchen entsprechend verformt.
Diese 3-er Kombination kann keine Spiralform annehmen. Die 3 Raumspiralen werden
sich parallel in Achsrichtung fortbewegen.
Auf Grund der beiden Kombinationsmöglichkeiten erhält man Baryonen welche
spiralförmig ausgebildet sind sowie Baryonen ohne Spiralform. Die Spiralform
ist grundlegende Voraussetzung für die Ausbildung eines elektrischen Feldes.
Demzufolge besitzt die gewundene Raumwellenkombination eine elektrische Ladung
wohingegen die parallele Variante weitestgehend elektrisch neutral ist. Wie
Forschungen gezeigt haben, besteht ein positiv geladenes Proton aus zwei
up-Quarks und einem down-Quark, ein elektrisch neutrales Neutron hingegen aus
zwei down-Quarks und einem up-Quark. Daraus ist ableitbar, dass bei einem Proton
2 Quarks mit kleinem Durchmesser und ein größeres Kopplungsquark rotieren.
Wohingegen das Neutron aus der parallel angeordneten Quarkkombination besteht.
Weiter ist ersichtlich, dass das up-Quark einen kleineren Spiraldurchmesser
aufweist als das down-Quark. Da ein up-Quark eine wesentlich kleinere Masse als
das down-Quark aufweist, kann man weiterhin annehmen, dass Quarks mit
einer kleineren Masse auch einen kleineren Spiraldurchmesser aufweisen. Wie bereits erläutert, können Quarks sich nur in einer Linie, also mit zwischengelagertem Kopplungsstück, verbinden. Mehr als 3 Quarks kann man nicht in einer Reihe verbinden, weil die Quarks ja immer nur um ein Kopplungsquark rotieren können. Würde an einer 3-er Gruppe noch ein weiteres Kopplungsquark andocken, so müsste ja das angrenzende ehemalige Außenquark um beide Kopplungsquarks gleichzeitig rotieren. Dies ist geometrisch nicht möglich.
Bei Mesonen verbindet sich ein Quark mit einem andersartigen Antiquark. Es wird
also eine große Raumspirale mit einer kleineren Spirale mit gleicher
Wicklungsrichtung vereinigt. Mesonen zählen zu den künstlichen
Quarkverbindungen. Ihre Zerfallszeit ist relativ kurz. D.h., es handelt sich
nicht um stabile Verbindungen. Es kann davon ausgegangen werden, dass die
kleinere Raumspirale in das Zentrum der größeren Spirale gepresst wurde. Beide
Spiralen vereinigen sich dadurch und nehmen eine gemeinsame geometrische Form
an. Sie haben jedoch das Bestreben, ihre natürliche Form anzunehmen und
zerfallen daher nach kurzer Zeit wieder. Weiterhin wurden im Beschleuniger sogenannte Pentaquarks, also Verbindungen von einem Baryon und einem Meson beobachtet. Hierbei ist es möglich, dass sich ein spiralförmiges Baryon mit einem gegenläufig spiralförmigen Meson verbunden hat. Diese Verbindungen wurden jedoch mit viel Energie erzeugt und stellen keine natürlichen Quarkkombination dar. Sie Zerfallen daher recht schnell. Vergleichbar mit einem Autogetriebe welches man vom 5. in den 1. Gang schaltet. Man kann dies zwar tun und wird auch Energie übertragen können. Nur wird einem das Getriebe nicht lange erhalten bleiben. 6.12. Wenn Raumwellen sich spontan im "leeren" Raum bilden können, wäre noch die Frage zu klären, warum es nur einige Dutzend Elementarteilchen gibt? Die Teilchen müssten sich doch in unendlich viele unterschiedliche Raumwellen ausbilden können. Somit ist eine Gruppierung nicht mehr möglich, da ja alle Größen und Frequenzen gleich wahrscheinlich wären. Der Grund könnte relativ einfach sein. Im leeren Raum entstehen demnach unendlich viele verschiedene Elementarteilchen in unterschiedlichen Größen und Frequenzen (Spiralweiten). Trifft jedoch ein neues Teilchen auf ein entgegengesetzt geladenes Teilchen, so versucht es sich mit diesem zu verbinden. Passen jedoch ihre Spiralweiten nicht zueinander, so kommt es zur Anpassung der beiden Teilchen an eine gemeinsame Frequenz. Wobei nicht ausgeschlossen werden kann, dass auch einige Teilchen wieder vernichtet werden. Nun trifft aber ein neues Elementarteilchen nicht nur auf ein altes Teilchen sondern auf unendlich viele alte Teilchen. Es wird also mit steigender Anzahl der Kollisionen die Frequenz der anderen Elementarteilchen annehmen. Wobei sich hier scheinbar die Frequenzen durchgesetzt haben, welche eine stabile Form mit den übrigen Elementarteilchenarten aufweisen. Es gibt also auch bei den elementarsten Teilchen dieses Universums eine Art von Evolution. Wobei sich die Welt des Mikrokosmos zu einer stabilen Form herausgebildet hat. 6.13
Am Beispiel des Elektrons soll nachfolgend gezeigt werden, warum das Elektron
genau die Form besitzt, die wir überall beobachten können. Hierzu ist als
erstes ist die Frage zu klären, was passieren würde, wenn es keine Elektronen
gäbe? Es würden also nur positive Protonen und elektrisch neutrale Neutronen
vorhanden sein. Da sich die gleich geladenen Teilchen gegenseitig abstoßen, könnten
sich keine stabilen Teilchenverbindungen, wie es die Atome nun mal sind, bilden.
Alles würde auseinander streben und die Materie könnte sich nicht zu komplexen
Formen selbst organisieren. Was aber der Materie wahrscheinlich auch ziemlich
egal wäre.
Würde weiterhin das Elektron nicht genau den entgegengesetzten Ladungsbetrag
wie das Proton aufweisen, so wären die Atome nicht elektrisch neutral und es würde
auf Grund der elektrischen Potentiale zu ständigen Kollisionen bzw. Abstoßungsreaktionen
zwischen den Atomen kommen. Nur wenn die Protonen sich an ein exakt
gleichwertiges Gegenstück binden, so kann diese Raumwellenkombination mit
anderen Atomen in unmittelbarer Nachbarschaft ruhig seine Bahnen ziehen. Alles
andere führt zu Chaos, so dass sich diese Raumwellenkombination evolutionär
durchgesetzt hat. Somit ist klar, warum die Elektronen so sind wie sie sind.
Aber, warum gibt es sie überhaupt? Wie gesagt, es sollte der Materie eigentlich
völlig egal sein, ob sie sich zu komplexen Formen entwickeln kann oder nicht.
Wie weiter oben grafisch dargestellt wurde, gibt es nicht allzu viele
Kombinationsmöglichkeiten von spiralförmigen Raumwellen. Alle dem Autor
bekannten Kombinationsmöglichkeiten von Spiralformen sind durch experimentell
bestätigte Grundformen der Elementarteilchen besetzt. Es ist also wie in der
Tier- oder Pflanzenwelt, alle möglichen Lebensräume werden in der Regel auch
besetzt. Im Bereich der Elementarteilchen gab es eben noch den Lebensraum der
negativ geladenen Raumspirale. Diese musste wiederum das elektrische Gegenstück
des Protons abbilden, weil sonst keine neutrale und somit stabile Atomstruktur möglich
ist. Warum ist aber nun das Elektron im Gegensatz zu den down- und den up-Quarks so riesig ausgebildet? Die Begründung ist im Rahmen dieser Überlegungen recht einfach. Wie bereits dargelegt, kann man mit einer 3-er Kombination von Quarks nur positive bzw. elektrisch neutrale Teilchen darstellen. Dies geht aus geometrischen Gründen nicht anders. Will man eine negative Kombination erzeugen, so benötigt man künstliche Antiquarks. Diese sind jedoch nicht stabil und zerfallen recht schnell. Es ist also nicht möglich, ein negatives Baryon natürlicherweise aufzubauen. Will man jedoch diese Nische besetzen, so bleibt nichts anderes übrig, als ein Riesenquark mit einer dem Proton entgegengesetzten Windungsrichtung zu verwenden. Dieses Riesenquark, allgemein auch als Elektron bezeichnet, ist also deshalb so und nicht anders gestaltet, weil es die einzige Möglichkeit ist, diesen Lebensraum der Elementarteilchen zu besetzen. Es hat sich evolutionär so herausgebildet. Die Form der Elementarteilchen ist also nicht willkürlich festgelegt, sondern anders einfach nicht möglich. 6.14. Elektronen zählen zu der Gruppe der Leptonen. Doch wo ist der Unterschied zwischen einem Elektron und einem Quark? Quarks kann man nach heutigem Kenntnisstand nicht teilen. Elektronen auch nicht. Quarks und Elektronen haben einen Spin von ½. Es gibt Quarks mit –1/3 und +2/3 Ladung. Ein Elektron hat eine Ladung von –1. Quarks haben zusätzlich eine Farbladung und man kann Quarks nicht einzeln beobachten. Würde es jedoch nur eine Sorte Quarks geben, so hätten sie keinen Partner um sich zu vereinigen. Raumspiralen können sich nur vereinigen, wenn sie ein gegenläufiges Kopplungsstück dazwischen tun. Elektronen haben keinen passenden gegenläufigen Partner und können sich daher nicht zu Baryonen vereinigen. Weshalb sie keinen Partner haben, wurde an Hand der Evolution der Elementarteilchen erläutert. Die Bezeichnung Riesenquarks zielte jedoch nicht auf die Masse sondern auf die Größe der Elektronen. So wie es kleine schwere und große leichte Menschen gibt, so müssen nicht zwangsläufig alle Riesenquarks auch mehr Masse aufweisen. Die 3 Quarks der Protonen bilden eine gemeinsame Raumspirale. Diese Raumspirale hat die gleiche Spiralweite wie das Elektron. Wobei leicht einzusehen ist, dass hierbei das Elektron leichter sein muss, als die einzelnen Quarks. Die Quarks bilden eine gemeinsame Spiralform aus, wobei jedes Quark als Spirale erhalten bleibt. In dem Bereich, wo das Elektron nur eine Windung besitzt, besitzen die Quarks ein Vielfaches an Windungen. Bildlich kann man sich das so vorstellen, als wenn man aus einem Faden sowie aus einem Tau zwei gleiche Spiralen formt. Wobei das Elektron der dünne Faden ist. Es ist also geradezu zwingend, dass ein Elektron leichter ist als ein Quark, geometrisch jedoch viel größer ist. Wo ist nun der Unterschied zwischen einem Elektron und einem Quark? 6.15.
Vorhersagen zum CERN-Teilchenbeschleuniger (vom 12. August 2008):
In der Nähe von Genf wird die größte von Menschen gebaute Maschine errichtet.
Dabei handelt es sich um einen Teilchenbeschleuniger der Europäischen
Organisation für Kernforschung ( CERN ). In diesem Teilchenbeschleuniger sollen
ab Herbst 2008 Elementarteilchen mit annähernd Lichtgeschwindigkeit
kollidieren. Im CERN-Teilchenbeschleuniger werden die Teilchen mit noch nie
erreichten Energie aufeinander prallen. Wie im vorgenannten Abschnitt erläutert,
gibt es unendlich viele Möglichkeiten für den Aufbau von Elementarteilchen,
jedoch sind nur wenige Varianten auf Grund der Evolution auf Dauer stabil. Alle
anderen künstlich erzeugten Elementarteilchen zerfallen innerhalb kürzester
Zeit. Im CERN-Teilchenbeschleuniger werden Elementarteilchen bei der Kollision
geteilt bzw. miteinander verschmolzen. Laut Raumwellentheorie sollte es
unendlich viele Möglichkeiten für die dabei geschaffenen künstlichen
Elementarteilchen geben. Es ist nur eine Frage der Energie, des
Kollisionswinkels und der verwendeten Ausgangsteilchen. Demnach sollte im
CERN-Teilchenbeschleuniger auch eine uferlose Anzahl von Elementarteilchen
entdeckt werden und die Wissenschaftler werden vergebens bemüht sein, diese
alle zu klassifizieren. (Wenn man mit einem kleinen Hammer auf einen Kieselstein
haut, fliegen ein paar Teile weg. Haut man mit einem großen Hammer drauf, sind
es schon viel mehr. Nimmt man einen Vorschlaghammer, so bleibt nur noch
Steinmehl übrig.)
Nur ein Teilchen wird man nicht finden. Es ist der von vielen Wissenschaftlern
schon als feste Größe einkalkulierte Träger der Masse, das Higgs-Boson bzw.
das Higgs-Teilchen. Dieses Teilchen ist für die derzeitige Standardtheorie
zwingend erforderlich und konnte im Experiment nie nachgewiesen werden. Von
daher liegen alle Hoffnungen auf dem CERN-Teilchenbeschleuniger. Es ist die
Erwartung der Wissenschaft, dass mit den dort eingesetzten Energien dieses
Teilchen nun endlich gefunden wird. Laut der hier vorliegenden Raumwellentheorie
ist die Masse eines Körpers jedoch nur davon abhängig, wie viel Raum dieses
Teilchen beinhaltet. Somit ist für die Masse eines Objektes kein zusätzliches
Teilchen erforderlich und ein Higgs-Boson wird somit auch mit dem
CERN-Teilchenbeschleuniger nicht entdeckt. Auch wird man den von einigen Theorien postulierte Träger der Gravitation, das Graviton, nicht entdecken. Einstein hat es für seine Gravitationstheorie nicht benötigt und von daher ist nicht ganz einzusehen, weshalb es den existieren sollte. Die Raumwellentheorie baut auf Einsteins Theorie auf. Auch sie benötigt kein Graviton. Demnach ist Gravitation nichts anderes als ein Dichteunterschied im Raum-Zeit-Gefüge. Ein Kraftteilchen wird da nicht gebraucht.
7.1. Wie in den bisherigen Theorien
besteht auch bei diesem Lösungsansatz eine Trennung zwischen der
elektromagnetischen Kraft sowie der starken und der schwachen Kernkraft auf der
einen Seite sowie der Gravitation auf der anderen Seite. Auf das Wesen der
Gravitation wurde ja bereits ausführlich eingegangen. Da Materie vollständig
aus spiralförmig aufgewickeltem Raum besteht, sollte es der Materie auch ein
leichtes sein, den umgebenden Raum zu dehnen und somit die Gravitation
hervorzurufen. 7.2. Die spiralförmigen Raumwellen
darf man sich allerdings nicht als scharf abgegrenzte Gebilde vorstellen. Die Übergänge
sind in alle Richtungen fließend. Sie dehnen allseitig den umgebenden Raum. 7.3. Raumspiralen sind ständig in Bewegung.
Die Hauptbewegungsrichtung der Raumspiralen ist parallel zur Rotationsachse. Die
Wellenfront bewegt sich (spiralförmig) annähernd mit Lichtgeschwindigkeit
durch den Raum, wobei die Vorwärtsgeschwindigkeit des Elementarteilchens unter
anderem vom Durchmesser der Raumspirale abhängig ist. Warum sich Raumwellen mit
einer etwas höheren Vakuumlichtgeschwindigkeit ausbreiten müssen sowie der
Zusammenhang zwischen Durchmesser und Vorwärtsgeschwindigkeit wird noch an Hand
eines Photons erläutert. 7.4. An den Flanken wird der Raum
im Takt der Spiralwelle gedehnt und gestaucht. Diese Raumänderungen breiten
sich mit annähernd Lichtgeschwindigkeit aus. Hierdurch kommt es zwangsläufig
zu Interferenzbildung. Da die Raumspirale sich in ihrer Kontur nicht ändert, ändert
sich auch das sie begleitenden Interferenzmuster nicht. Diese Interferenzmuster
sind direkt an Hand der Feldlinien beobachtbar. 7.5. Wie Forschungen belegen, werden die elektromagnetischen Kräfte sowie die starken und die schwachen Kernkräfte durch Botenteilchen übertragen. Wie bereits erläutert, wird bei der Energieübertragung durch Botenteilchen ein Anteil des Raums eines Elementarteilchens abgegeben. Dieser Teil bildet wiederum eine kleine Raumspirale und gleitet, bevorzugt entlang der gestauchten Bereiche der Interferenzmuster, zu dem Empfängerteilchen, um sich dort mit diesem zu vereinigen. Bei der Kraftübertragung handelt es sich demzufolge um die Übertragung von Raum von einem Elementarteilchen auf ein anderes. 7.6.
Zur
Übertragung der Gravitation ist nach dieser Raumwellentheorie kein separates
Elementarteilchen notwendig. Die Gravitation wird durch die Laufzeitveränderung
der Raumwellen in Abhängigkeit von der örtlichen Raumdichte hervorgerufen
(siehe auch Gedankenexperiment zur Messung der
Vakuumlichtgeschwindigkeit mittels Pulsar im Abschnitt "weitere Beweise"). 7.7.
Demnach können die 3 nichtgravitativen Grundkräfte als eine Sonderform der
Gravitation angesehen werden. Sie werden dadurch hervorgerufen, dass der Raum an
den Flanken der Elementarteilchen auf Grund der Interferenzen unterschiedlich
gedehnt wird und somit Feldlinien erzeugt. Beispielsweise kann das Erdmagnetfeld
auch als Gravitationsfeld oder als Gravitationswelle betrachtet werden. 7.8.
Nun gibt es 2 Schwierigkeiten bei diesem Modell zu überwinden. Außer bei der
Gravitation werden nachweislich alle Grundkräfte über Botenteilchen übertragen.
Das Botenteilchen der Gravitation, das Graviton, ist nur ein fiktives Teilchen
welches von der Wissenschaft aus theoretischen Gründen eingeführt wurde.
Experimentell nachweisen konnte man es jedoch noch nie. Die Raumwellentheorie
geht daher davon aus, dass ein Botenteilchen für die Gravitation nicht
existiert. Die Existenz der anderen 3 Botenteilchen (bzw. Botenteilchengruppen)
wurde hingegen experimentell bestätigt und muss theoretisch erklärbar sein.
Weiterhin besteht noch das Problem, dass die Wellenfront der Feldlinien sich mit
Überlichtgeschwindigkeit durch den Raum bewegen würde. Warum dies so sein
sollte, zeigen spätere Überlegungen zur Fortpflanzungsgeschwindigkeit der
Raumwellen. Das diese Überlichtgeschwindigkeit jedoch noch nicht gemessen
wurde, könnte 2 Gründe haben. Entweder hat es noch nie jemand versucht oder
sie ist tatsächlich nicht größer als die Lichtgeschwindigkeit. Für die
weiteren Betrachtungen wird der letzte Fall angenommen.
Die beiden angesprochenen Probleme können in Anlehnung an das Magnetar-Modell
gelöst werden. Zur Erklärung ein Auszug aus einem Artikel von AstroNews.com
vom 21.02.2005 (Quelle: http://www.astronews.com/news/artikel/2005/02/0502-015b.shtml):
Zitat Anfang "Magnetare sind Neutronensterne, deren Magnetfelder das
1.000fache des bei Neutronensternen üblichen Wertes aufweisen. Man schätzt,
dass etwa zehn Prozent aller Neutronensterne zu dieser Sternklasse zählen.
Neutronensterne entstehen beim Kollaps von Sternen einer bestimmten
Gewichtsklasse bei einer Supernovaexplosion. Sie haben einen typischen
Durchmesser von etwa 20 Kilometern und ein extrem starkes Magnetfeld der Größenordnung
1012 Gauß (Zum Vergleich: Das Magnetfeld der Erde hat eine Stärke von etwa
einem Gauß), das sich als Folge der Gesetze der Elektrodynamik ergibt, wonach
das Produkt aus Sternquerschnitt und Magnetfeld beim Kollaps des Vorläufersterns
konstant bleibt. Das um den Faktor 1.000 stärkere Magnetfeld eines neugeborenen
Magnetars entsteht innerhalb weniger Sekunden durch einen komplexen Dynamoeffekt
in seinem Inneren, verursacht durch Konvektion und schnelle Rotation. ...
... Wie kann man sich nun den enormen Energieausstoß von einem solchen Magnetar
erklären? Die Erfinder des Magnetar-Modells, die Theoretiker Robert Duncan
(Universität von Texas, Austin) und Christopher Thompson (Canadian Institute of
Theoretical Astrophysics, Toronto), schlagen folgendes Szenario vor, um den
gigantischen Energieausstoß bei einem solchen Ausbruch erklären zu können. Um
ihre Idee verstehen zu können, muss man sich erst einmal das ungeheuer starke
Magnetfeld eines Magnetars bewusst machen, das um einen Faktor 1.000 stärker
ist als das eines normalen Neutronensterns. In solchen starken Feldern wird
beispielsweise ein Wasserstoffatom so stark deformiert, dass es nadelförmig
wird (rund 200 mal schmaler als lang). So ein Stern hat tief in seinem Inneren
ein stark verdrilltes Magnetfeld, dessen Magnetfeldlinien sich wie eine Uhrfeder
um die Rotationsachse winden. Sein äußeres Magnetfeld jedoch ähnelt mehr oder
weniger dem eines Dipols eines Stabmagneten (vergleichbar dem Erdmagnetfeld).
Man glaubt, dass das verdrillte innere Magnetfeld das Überbleibsel der
schnellen Rotation ist, die der Neutronenstern bei seiner Entstehung mitbekam.
Es enthält den größten Teil der magnetischen Energie des Sterns. Dieses
Magnetfeld übt eine Kraft auf die ein Kilometer dicke Kruste des Sterns mit
einem Radius von zehn Kilometer aus und verschiebt diese. Das hat zum einen zur
Folge, dass sich das äußere Magnetfeld verdrillt und zum anderen, dass starke
Ladungsströme um den Stern fließen. Wenn sich die Magnetfelder immer stärker
verdrillen, dann lassen diese Ströme den Stern hell im niederenergetischen
Gammabereich aufscheinen. Die Verdrillung des äußeren Magnetfeldes beeinflusst
auch die Rotation des Sterns und führt zu einer stärkeren Abbremsung.
Das scheint auch mit dem Magnetar SGR 1806-20 passiert zu sein. Von März 2004
bis zum Ausbruch (Gammastrahlenausbruch A.d.R.) im Dezember hat SGR 1806-20
viele einzelne schwache Ausbrüche gezeigt, die auf eine Verschiebung der Kruste
hindeuteten. SGR 1806-20 wurde also immer heller im Gammalicht, mit Emission von
immer mehr harten Gammaphotonen und einer stärkeren Abbremsung. Alle diese
Messungen deuteten darauf hin, dass sich das äußere Magnetfeld mehr und mehr
verdrillte. In dem Modell für den Ausbruch vom 27. Dezember von Duncan und
Thompson wurde die Verdrillung so stark, dass der Stern mit seiner Kruste
instabil wurde. Die Spannung des äußeren Magnetfelds hat sich dann in einem
enormen Ausbruch entladen und es dann in einem niedrigeren und unverdrillten
Zustand neu angeordnet." Zitat Ende
Was hat dieses Magnetar-Modell nun mit den beiden genannten Problemen der
Raumwellentheorie zu tun. Der Ansatz steckt in der Gemeinsamkeit der
Wellenformen. Die Raumwelle ist im Kern spiralförmig. An den Flanken ist sie
von dipolförmigen Feldlinien umgeben. Genau wie nach dem Modell von R. Duncan
und C. Thompson die Magnetfelder des Magnetars. Nun könnte man davon ausgehen,
dass sich die äußeren Raumfelder der Raumwelle gleichsam verdrillen und in
gleichmäßigen Zeitabständen sogar abreißen. Im Gegensatz zum Magnetar würde
sich aber die Energie nicht durch Gammastrahlen frei in den Raum entladen. Die
verdrillten Teilstücken würden entlang den vorgezeichneten Feldlinien wieder
in das Zentrum der Raumspirale strömen. Dies bedeutet, dass die Raumspirale des
Hauptteilchens von vielen verdrillten Bruchstücken des umgebenden Raumgefüges
umgeben ist, welche sich entlang den Feldlinien anordnen. Es erklärt, warum bei
der Kraftübertragung der nichtgravitativen Grundkräfte sogenannte
Kraftteilchen nachgewiesen wurden. Dies sind die Bruchstücke des verdrillten
Raumgefüges. Weiterhin ist ersichtlich, dass die Kraftübertragung gequantelt,
also Paketweise, erfolgt.
Dadurch, dass die verdrillten Kraftfelder sich analog zu den Photonen nunmehr
auch spiralförmig fortpflanzen, ist ersichtlich, dass sie sich nicht schneller
als das Licht ausbreiten können. Letztendlich sind ja Photonen auch nur
Kraftteilchen, welche sich von den Feldlinien der Elektronen gelöst haben. Die
Emission eines Photons ist gleichzusetzen mit dem Gammastrahlenausbruch eines
Magnetars. Nur das letzterer etwas größer ist als ein Elektron und demzufolge
wesentlich mehr Kraftteilchen emittieren kann. Ein weiteres Indiz für die Richtigkeit dieser These ist die experimentell belegte Tatsache, dass die Stärke des Magnetfeldes eines Sterns sich mit zunehmender Rotationsgeschwindigkeit erhöht. Je schneller er den Raum in seiner Umgebung verdrillt um so öfters reißt dieser und um so mehr Kraftteilchen umgeben den Stern. Sein Magnetfeld wird stärker. 7.9. Weiterhin könnte man davon ausgehen, dass sich an den seitlichen Ausläufern der Raumwellen kleine Raumwirbel bilden und die Hauptwelle begleiten. Ähnliches ist an den Tragflächenenden von Flugzeugen zu beobachten. Dort entstehen gleichfalls kleine Luftverwirbelungen. Diese zieht das Flugzeug als ständige Begleiter in Form von Wirbelschleppen hinter sich her. Bei einer erzwungenen Richtungsänderung einer Raumwelle könnten wiederum andere Wirbelschleppen entstehen oder es sogar zum Abriss dieser kleineren Spiralwellen kommen. Springt beispielsweise ein Elektron in einer Atomhülle auf eine andere Umlaufbahn, so vollführt es eine Richtungsänderung und es löst sich eine Wirbelschleppe von der Hauptraumwelle ab. Diese neu entstandene Raumwelle ist wesentlich kleiner als das Elektron und wird gemeinhin als Photon bezeichnet. Auf Grund der vorgenannten verschiedenen Entstehungsarten kann erklärt werden, weshalb es unterschiedliche Kraftteilchen gibt und ihre Kraftstärken variieren. Es handelt sich hier um unterschiedliche Formen der Raumverwirbelungen in den Randbereichen der Elementarteilchen. 7.10. Da sich die Kraftteilchen vom Prinzip nicht von anderen Elementarteilchen unterscheiden, ist es durchaus denkbar, dass auch sie von Feldlinien und von noch kleineren Kraftteilchen umgeben sind. Letztere könnten gleichfalls von Feldlinien und noch kleineren Kraftteilchen umgeben sein. Welche wiederum von Feldlinien ...
Bernd Jaguste Berlin, 12. August 2008
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